Bottrop im Advent



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05.12.2015

Bottrop im Advent


Der  Bottroper Weihnachtsmarkt unterteilt sich in  mehren verschieden   kleinen Märkten.    Man findet sie auf dem Berliner Platz, dem Altmarkt, der Kirchhellener  und Gladbecker Straße, sowie an der Cyriakuskirche und auf der Hansastraße neben dem Karstadtgebäude und  vor dem Rathaus auf dem Rathausplatz.

Der Hauptweihnachtsmarkt findet seit dem 13.11. statt und ist von Donnerstag  bis  Sonntags geöffnet. An den beiden Wochentagen ab 16:00 Uhr, am Wochenende bereits ab   Mittags.   Dieser Hauptweihnachtsmarkt befindet sich vor dem altehrwürdigen Bottroper Rathaus  auf dem festlich geschmückten Rathausplatz. Er besteht aus  Holzbuden, die   zu einem Rundgang angeordnet  sind. In der Mitte befindet sich der  Brunnen und davor ist eine Bühne aufgebaut, auf der es verschiedene Vorträge, Musik und  Gesang  gibt. Mal ist es ein Kinderchor, mal  ein Alleinunterhalter. Besonders schön ist der Besuch des kleinen Weihnachtsmarktes in der Dunkelheit, wenn alle Buden festlich  beleuchtet sind.  Übrigens, die Beschicker der kleinen Buden wechseln regelmäßig.

An unserem Besuchstag  gab es viel handgemachtes, die Aidshilfe hatte eine Hütte für sich beansprucht und eine Tombola veranstaltet.  Da ich  bei soetwas nicht wiederstehen kann, habe ich gleich zugegriffen und eine Isomatte und einen Gutschein für eine Eisdiele gewonnen. Den Gutschein habe ich an eine Mutter mit kleinen Kindern verschenkt, die Isomatte erst einmal behalten.

Fazit: Dieser Weihnachsmarkt, der nun zum zweitenmal auf diesem Standtort stattfindet ist ein Muss, wenn man in Bottrop ist. Er ist romantisch, er ist klein, aber fein und macht Spaß. Hier findet man  keinen Kitsch, sondern   wirklich schöne Weihnachtsideen. Sei es als Dekoration, sei es als  Geschenk.


Unsere Runde begann allerdings traditionell am Cyriakusplatz mit einer Currywurst  an Christas Grill. Von dort aus ging es dann die Poststrasse runter zum Berliner Platz, an dem diesem Wochenende zum zweitenmal der Nikolausmarkt  stattfand. Hier gab es viel für Kinder, zum Beispiel eine Märchenstunde und viel Basteleien am Rollmops, dem  Bus des Jugendamtes.  In den Zelten  vertrieben Schulen, Händler oder auch die Bottroper Tafel selbstgemachtes,  um verschiedene Projekte zu finanzieren.  Leider kann man nicht allen helfen und deswegen haben wir uns für die Bottroper Tafel und die Schillerschule für eine Spende entschieden.   Die Schillerschule sammelte für einen Zirkusprojekt, welches ich natürlich gerne mit einer kleinen Spende im unteren zweitstelligen Bereich unterstützte, und die gleiche Summe gab es natürlich auch für die Bottroper Tafel eV.   Hier wollte mir man aus Dankbarkeit etwas mitgeben, allerdings wollte ich dies nicht, denn wenn ich was Spende will ich in diesem Fall keine  Gegenleistung.

Wir haben uns nicht lange auf dem Nikolausmarkt aufgehalten. Auf den Fahrgeschäften tummelten sich ein paar Kinder, ansonsten verirrten sich an diesem Nachmittag nicht viel  Bummler  hier her.

  Die weißen Zelte hatten auch wenig weihnachtliches an sich und deswegen zogen wir weiter auf den Altmarkt. Hier gab es  was für den Gaumen und für die Kleinen das nächste Karussell.  Mit einer Tasse Kaffee  gestärkt zogen wir weiter zur Gladbecker Straße, wo   man Spezialitäten aus der polnischen Küche anbot, es gab die Gelegenheit verschiedene Liköre zu kaufen und ein Bäcker  stellte vor den Augen der Kunden in einer  Art Schaubäckerei seine Waren her.  Die Verkäufsstände waren genauso wie die auf  Altmarkt weihnachtlich geschmückt.

Vergessen will ich auch nicht den kleinen  Bereich des Bottroper Adventmarktes im Bereich der Hansastrasse vor dem Glockenspielhaus.  Hier kann man sich  prima zu Glühwein und Bratwurst verabreden , während die Kinder auf der einer  Berg und Tal-Bahn für Kidies ihre Zeit vertreiben und Vergnügen finden.

Zum Abschluss ging es über die Kirchhellener Straße  zurück zum eigentlichen Weihnachtsmarkt.   In diesem Bereich gab es neben normalen Dingen zu kaufen, auch  die Gelegenheit was gutes zu tun.  Die Pfadfinder verkauften Stockbrote, selbstgmachte Plätzchen und Taschen.      Im Gedanken an den guten Zweck kauften wir natürlich  dort Plätzchen und  eine Tasche.  Damit war der Spenden und guten Taten an diesem Tag genug getan.


Zum Abschluss möchte ich sagen, dass sich der Besuch  in Bottrop gelohnt hat.  Auch wenn der Weihnachtsmarkt mit den großen seiner Zunft in Dortmund, Essen oder Bochum keinesfalls mithalten kann, ist  es trotzdem  schön   man den geschmückten Buden vorbeizuziehen, hier und da stehen zu bleiben und die Auslagen zu betrachten. Vielleicht sollte man sich beim Nikolausmarkt noch etwas einfallen lassen, diesen etwas festlicher zu gestalten und eventuell auch die Innenstadt mit dem Cyriakusplatz mehr einbeziehen, denn  diese wirkte nach Marktschluß   eher verwaist.  Ansonsten    kann man Bottrop im Advent empfehlen. Die Fahrgeschäfte und die Buden auf  dem Altmark, an der  Gladbecker Strasse und dem Berliner Platz sind täglich ab 11:00 geöffnet,  dieses gilt auch für das   Karussell und die beiden Weihnachtshütten auf der Hansastraße, sowie den Verkaufsständen an der Cyriakuskirche.  Der Weihnachtsmarkt vorm Rathaus ist nur Donnerstags bis Sonntags geöffnet...

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